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Die Ahrflut am 14. und 15. Juli 2021

Schuld an der Ahr

Die Folgen und der Wiederaufbau

Fotos ab 29.07.2021


Im Oktober 2021 erinnerte die Verbandsgemeinde Adenau an die Flut vor fünf Jahren.



Großer Hangrutsch mit herabgestürztem Geäst neben grauen Verteilerkästen an einer Straße gegenüber der Hauptstraße..


Blick von der anderen Straßenseite des obigen Hangrutsches.


Blick von der Brückenzufahrt auf das zerstörte Sportplatzgelände mit dem weißen Trafohäuschen. Dieser Aussichtspunkt war am 18. Juli 2021 das Zentrum der weltweiten Berichterstattung: Von genau dieser Stelle aus informierte Ortsbürgermeister Helmut Lussi die Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsidentin Malu Dreyer über das Ausmaß der Katastrophe, während hier die ikonischen Pressefotos des Staatsbesuchs entstanden. Dieser Standort befindet sich unweit des Kirchenvorplatzes, auf dem vorher die Pressekonferenz stattfand, die hier zu sehen ist.


Erste Sicherungsmaßnahmen am erodierten Prallhang unterhalb des alten Bahndamms. Das Foto dokumentiert die provisorische Hangabstützung mittels gestapelter Sandsäcke und Bigbags an der Wasserlinie sowie die freigeschnittenen Felsformationen unweit des historischen Eisenbahntunnels von Schuld.


Blick von der Brücke hinab auf die Ahr am Stausten. Unter der Wasseroberfläche ist eine quer verlaufende Wasserleitung zu erkennen, die ehemals tief unter dem Flussbett verlegt war und durch die enorme Sohlenerosion der Flutwelle vollständig freigespült wurde, flankiert von Geröll und Trümmern am Ufer.


Blick von der Erhöhung auf den massiv erodierten Prallhang unterhalb des Kirchenvorplatzes. Die provisorische Ufersicherung mit Bigbags und Sandsäcken schützt das Fundament des Hanges, auf dessen Krone sich das vom Hochwasser verschonte Hotel-Restaurant Schäfer sowie die historische Wohnbebauung an der Hauptstraße erstrecken.


Die Hangerosion im Detail.


Blick von der historischen Steinbrücke auf den ehemaligen Standort der Schulder Schützenhalle. Wo vor der Flutnacht das gesellschaftliche Zentrum der Schützenbruderschaft stand, blockiert kurz nach der Katastrophe ein gewaltiger, meterhoher Berg aus angeschwemmtem Treibholz und zwischengelagerten Trümmern das ufernahe Areal am Fuße der dichten Waldhänge. Im Vordergrund ist der alte Bahndamm (bzw. der heutigen Radweg-Tunnel) zu sehen.


Die Verkehrswege im Ortszentrum während der ersten Wiederaufbauphase. Das Foto zeigt die schlammbedeckte Steinbrücke und links die ehemalige Bahntrasse, die ehemals zur Schützenhalle führte und nun als Notzufahrt durch den alten Tunnel umfunktioniert wurde, um die Sperrung Richtung Insul zu umgehen. Im Hintergrund entstand später ein kleiner provisorischer Kreisverkehr.


Notsicherung eines schwer beschädigten Fachwerkhauses mit freigelegtem Lehmgeflecht an der Schulder Ahrstraße.


Schwer beschädigte Wohnhäuser mit einem Kleinbagger und Helfern bei den Enttrümmerungsarbeiten in der Ahrstraße.


Zur räumlichen Orientierung: Links ist die parallel zur Ahr und dem alten Bahndamm verlaufende Hauptstraße und rechts der Zugang zur Ahrstraße zu sehen.


Die Situation auf der Schulder Hauptstraße im Sommer 2021. Die Aufnahme dokumentiert die vom Schlamm befreite Fahrbahn sowie die mit Holzplatten gesicherten Eingangsbereiche des "Hotels zum Ahrtal" und der Gaststätte „Zum Köbes“ während der ersten Entkernungsphase.


Quelle: Sammlung Helmut Reuter.


ie Wucht der Flutwelle anhand zerstörten Eigentums. Das Foto dokumentiert das Wrack einer schweren Maschine, das nach dem Rückzug des Hochwassers stark beschädigt und deformiert im Schutt nahe einer Stützmauer zurückgelassen wurde.


Das Portal des alten Eisenbahntunnels in Schuld, umfunktioniert als provisorische Notstraße in Richtung Insul.


Um 180° gedrehter Blickwinkel. Hier blicken wir auf den ehemaligen Schützenplatz und den vor dem Frischemarkt Thiesen gelegenen Parkplatz.


Das Gelände der Schützenhalle, von der keine Spur übrig geblieben ist.


Übersicht über den provisorischen Baustellenstützpunkt auf dem Sportplatzgelände mit Blick auf den Kirchturm von Schuld.


Blick auf das freistehende Wohnhaus am Rande des planierten Sportplatzgeländes, dessen Fassade im Erdgeschoss massive Einschlag- und Substanzschäden durch mitgerissenes Treibgut und Geröll aufweist.. Dieses Hau steht nicht mehr.


Die logistische Herausforderung bei den Wiederaufbauarbeiten im Ortskern. Das Foto dokumentiert den Einsatz schwerer Baufahrzeuge wie des Betonmischers auf dem engen, unebenen Gelände direkt neben den unterspülten Fundamenten und den provisorisch verlegten Kabeln am Boden. Das hie ist die Ahrstraße, auch wenn es kaum zu erkennen ist.


Die massiven Verwüstungen im rückseitigen Bereich der ufernahen Grundstücke. Das Foto zeigt das weite Trümmerfeld aus verbogenen Metallteilen, angeschwemmtem Unrat und Schlammassen, die das historische landwirtschaftliche Gerät unbrauchbar gemacht haben, gerahmt von den tief unterspülten Fundamentresten.


Aufwendige Holzabstützungen an der schwer beschädigten, flutseitigen Fassade eines historischen Fachwerkhauses.


lick durch eine enge Gasse auf ein massives Trümmerfeld aus Holzresten und Schutt im Innenhof. Im Hintergrund stehen schwer beschädigte Wohnhäuser mit deutlichen Schlammspuren an den Fassaden und entkernten Erdgeschossen, während ein blauer Container und ein Traktor bei den Räumarbeiten im Einsatz sind. Wir befinden uns hier zwischen Ahrstraße und Hauptstraße.


Blick vom Anfang der Ahrstraße zurück auf den Flutturm und das Hotel Schäfer.


Die Zerstörungskraft der Flutwelle am Übergang zur Hauptstraße. Das Foto dokumentiert ein komplett zerstörtes und deformiertes Bauelement zwischen den Gebäudestrukturen sowie die Absperrbänder der Einsatzkräfte vor dem entkernten Erdgeschoss des Wohnhauses und dem erhaltenen Trafo-Turm.


Blick von der Freifläche auf ein schwer beschädigtes Hofensemble zwischen Ahrstraße und Hauptstraße. Im Zentrum stehen Anwohner oder Helfer auf dem provisorisch geräumten Boden, während auf der rechten Seite ein Fachwerkhaus steht, dessen vordere Fassade durch die Wassermassen komplett herausgerissen wurde und den Blick in das entkernte Innere freigibt.


Die Ahrstraße.


Nahaufnahme des einseitig komplett aufgerissenen Fachwerkhauses. Wo die Flutwelle die Außenwand weggerissen hat, liegt das Innere des Gebäudes mitsamt Deckenbalken, freigelegtem Lehmgeflecht und den im Erdgeschoss angehäuften Trümmern vollkommen offen.


Zerstörtes Erdgeschossfenster mit herausgedrücktem Hausrat und schwer beschädigtem Fassadenputz.


Völlig deformierter und umgestürzter weißer Container mit roten Kennzeichnungen auf einem Trümmerfeld an der Hauptstraße.


Entkernte Hof- und Gebäudestrukturen zwischen Ahrstraße und Hauptstraße.


Tief erodierte Hang- und Gartenbereiche unterhalb des erhöht gelegenen Hotels Schäfer in Schuld.


Provisorische Hangsicherung mit Bigbags unterhalb der erhöht liegenden Wohngebäude und des Kirchturms in Schuld.


Weitwinkel-Panorama vom geräumten Sportplatzgelände mit Blick auf den Prallhang und den erhöht liegenden Ortskern.


Die freigelegte Felsstruktur an der Prallhangseite unterhalb der Gartengrundstücke. Das Foto dokumentiert die massiven Auswaschungen an der Felsflanke und den Verlust der ufernahen Vegetation durch die Flutwelle, flankiert von den aufgeschütteten Bodenaushubhaufen im Vordergrund.


Historische Steinbrücke über der von Schutt und Treibholz gezeichneten Uferzone der Ahrschleife.


Noch zwei Panoramen, die sich sehr ähneln, vom Sportplatzgelände und dem angrenzenden Steilufer.


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