Im Oktober 2021 erinnerte die Verbandsgemeinde Adenau an die Flut vor fünf Jahren.

Großer Hangrutsch mit herabgestürztem
Geäst neben grauen Verteilerkästen an einer Straße gegenüber der
Hauptstraße..

Blick von der anderen Straßenseite
des obigen Hangrutsches.

Blick von der Brückenzufahrt auf das
zerstörte Sportplatzgelände mit dem weißen Trafohäuschen. Dieser
Aussichtspunkt war am 18. Juli 2021 das Zentrum der weltweiten
Berichterstattung: Von genau dieser Stelle aus informierte
Ortsbürgermeister Helmut Lussi die Bundeskanzlerin Angela Merkel und
Ministerpräsidentin Malu Dreyer über das Ausmaß der Katastrophe, während
hier die ikonischen Pressefotos des Staatsbesuchs entstanden. Dieser
Standort befindet sich unweit des Kirchenvorplatzes, auf dem vorher die
Pressekonferenz stattfand, die hier zu sehen ist.

Erste Sicherungsmaßnahmen am
erodierten Prallhang unterhalb des alten Bahndamms. Das Foto dokumentiert
die provisorische Hangabstützung mittels gestapelter Sandsäcke und Bigbags
an der Wasserlinie sowie die freigeschnittenen Felsformationen unweit des
historischen Eisenbahntunnels von Schuld.

Blick von der Brücke hinab auf die
Ahr am Stausten. Unter der Wasseroberfläche ist eine quer verlaufende
Wasserleitung zu erkennen, die ehemals tief unter dem Flussbett verlegt
war und durch die enorme Sohlenerosion der Flutwelle vollständig
freigespült wurde, flankiert von Geröll und Trümmern am Ufer.

Blick von der Erhöhung auf den massiv
erodierten Prallhang unterhalb des Kirchenvorplatzes. Die provisorische
Ufersicherung mit Bigbags und Sandsäcken schützt das Fundament des Hanges,
auf dessen Krone sich das vom Hochwasser verschonte Hotel-Restaurant
Schäfer sowie die historische Wohnbebauung an der Hauptstraße erstrecken.


Die Hangerosion im Detail.

Blick von der historischen
Steinbrücke auf den ehemaligen Standort der Schulder Schützenhalle. Wo vor
der Flutnacht das gesellschaftliche Zentrum der Schützenbruderschaft
stand, blockiert kurz nach der Katastrophe ein gewaltiger, meterhoher Berg
aus angeschwemmtem Treibholz und zwischengelagerten Trümmern das ufernahe
Areal am Fuße der dichten Waldhänge. Im Vordergrund ist der alte Bahndamm
(bzw. der heutigen Radweg-Tunnel) zu sehen.

Die Verkehrswege im Ortszentrum
während der ersten Wiederaufbauphase. Das Foto zeigt die schlammbedeckte
Steinbrücke und links die ehemalige Bahntrasse, die ehemals zur
Schützenhalle führte und nun als Notzufahrt durch den alten Tunnel
umfunktioniert wurde, um die Sperrung Richtung Insul zu umgehen. Im
Hintergrund entstand später ein kleiner provisorischer Kreisverkehr.


Notsicherung eines schwer
beschädigten Fachwerkhauses mit freigelegtem Lehmgeflecht an der Schulder
Ahrstraße.

Schwer beschädigte Wohnhäuser mit
einem Kleinbagger und Helfern bei den Enttrümmerungsarbeiten in der
Ahrstraße.

Zur räumlichen Orientierung: Links
ist die parallel zur Ahr und dem alten Bahndamm verlaufende Hauptstraße
und rechts der Zugang zur Ahrstraße zu sehen.

Die Situation auf der Schulder
Hauptstraße im Sommer 2021. Die Aufnahme dokumentiert die vom Schlamm
befreite Fahrbahn sowie die mit Holzplatten gesicherten Eingangsbereiche
des "Hotels zum Ahrtal" und der Gaststätte „Zum Köbes“ während der ersten
Entkernungsphase.

Quelle:
Sammlung Helmut Reuter.

ie Wucht der Flutwelle anhand
zerstörten Eigentums. Das Foto dokumentiert das Wrack einer schweren
Maschine, das nach dem Rückzug des Hochwassers stark beschädigt und
deformiert im Schutt nahe einer Stützmauer zurückgelassen wurde.

Das Portal des alten Eisenbahntunnels
in Schuld, umfunktioniert als provisorische Notstraße in Richtung Insul.

Um 180° gedrehter Blickwinkel. Hier
blicken wir auf den ehemaligen Schützenplatz und den vor dem Frischemarkt
Thiesen gelegenen Parkplatz.

Das Gelände der Schützenhalle, von
der keine Spur übrig geblieben ist.


Übersicht über den provisorischen
Baustellenstützpunkt auf dem Sportplatzgelände mit Blick auf den Kirchturm
von Schuld.

Blick auf das freistehende Wohnhaus
am Rande des planierten Sportplatzgeländes, dessen Fassade im Erdgeschoss
massive Einschlag- und Substanzschäden durch mitgerissenes Treibgut und
Geröll aufweist.. Dieses Hau steht nicht mehr.

Die logistische Herausforderung bei
den Wiederaufbauarbeiten im Ortskern. Das Foto dokumentiert den Einsatz
schwerer Baufahrzeuge wie des Betonmischers auf dem engen, unebenen
Gelände direkt neben den unterspülten Fundamenten und den provisorisch
verlegten Kabeln am Boden. Das hie ist die Ahrstraße, auch wenn es kaum zu
erkennen ist.

Die massiven Verwüstungen im
rückseitigen Bereich der ufernahen Grundstücke. Das Foto zeigt das weite
Trümmerfeld aus verbogenen Metallteilen, angeschwemmtem Unrat und
Schlammassen, die das historische landwirtschaftliche Gerät unbrauchbar
gemacht haben, gerahmt von den tief unterspülten Fundamentresten.

Aufwendige Holzabstützungen an der
schwer beschädigten, flutseitigen Fassade eines historischen
Fachwerkhauses.

lick durch eine enge Gasse auf ein
massives Trümmerfeld aus Holzresten und Schutt im Innenhof. Im Hintergrund
stehen schwer beschädigte Wohnhäuser mit deutlichen Schlammspuren an den
Fassaden und entkernten Erdgeschossen, während ein blauer Container und
ein Traktor bei den Räumarbeiten im Einsatz sind. Wir befinden uns hier
zwischen Ahrstraße und Hauptstraße.

Blick vom Anfang der Ahrstraße zurück
auf den Flutturm und das Hotel Schäfer.

Die Zerstörungskraft der Flutwelle am
Übergang zur Hauptstraße. Das Foto dokumentiert ein komplett zerstörtes
und deformiertes Bauelement zwischen den Gebäudestrukturen sowie die
Absperrbänder der Einsatzkräfte vor dem entkernten Erdgeschoss des
Wohnhauses und dem erhaltenen Trafo-Turm.

Blick von der Freifläche auf ein schwer beschädigtes Hofensemble zwischen
Ahrstraße und Hauptstraße. Im Zentrum stehen Anwohner oder Helfer auf dem
provisorisch geräumten Boden, während auf der rechten Seite ein
Fachwerkhaus steht, dessen vordere Fassade durch die Wassermassen komplett
herausgerissen wurde und den Blick in das entkernte Innere freigibt.

Die Ahrstraße.

Nahaufnahme des einseitig komplett
aufgerissenen Fachwerkhauses. Wo die Flutwelle die Außenwand weggerissen
hat, liegt das Innere des Gebäudes mitsamt Deckenbalken, freigelegtem
Lehmgeflecht und den im Erdgeschoss angehäuften Trümmern vollkommen offen.




Zerstörtes Erdgeschossfenster mit
herausgedrücktem Hausrat und schwer beschädigtem Fassadenputz.

Völlig deformierter und umgestürzter
weißer Container mit roten Kennzeichnungen auf einem Trümmerfeld an der
Hauptstraße.



Entkernte Hof- und Gebäudestrukturen
zwischen Ahrstraße und Hauptstraße.

Tief erodierte Hang- und
Gartenbereiche unterhalb des erhöht gelegenen Hotels Schäfer in Schuld.

Provisorische Hangsicherung mit Bigbags unterhalb der erhöht liegenden
Wohngebäude und des Kirchturms in Schuld.

Weitwinkel-Panorama vom geräumten Sportplatzgelände mit Blick auf den
Prallhang und den erhöht liegenden Ortskern.


Die freigelegte Felsstruktur an der
Prallhangseite unterhalb der Gartengrundstücke. Das Foto dokumentiert die
massiven Auswaschungen an der Felsflanke und den Verlust der ufernahen
Vegetation durch die Flutwelle, flankiert von den aufgeschütteten
Bodenaushubhaufen im Vordergrund.



Historische Steinbrücke über der von
Schutt und Treibholz gezeichneten Uferzone der Ahrschleife.

Noch zwei Panoramen, die sich sehr ähneln, vom Sportplatzgelände und dem
angrenzenden Steilufer.