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Die Ahrflut am 14. und 15. Juli 2021

Schuld an der Ahr

Die Folgen und der Wiederaufbau

Fotos ab 29.07.2021



Die Wohnsituation im Katastrophengebiet kurz nach der Flut. Das Foto dokumentiert die provisorische Einrichtung von mobilen Unterkünften direkt auf dem freigeräumten Gelände vor dem beschädigten Gebäude, während im Vordergrund ein Stromgenerator die autarke Energieversorgung sichert.


Großes Panorama von der erhöhten Hauptstraße über die gesamte Ahrschleife im Bereich des Sport- und Tennisplatzes. Auf der weiträumig freigeräumten, schlammbedeckten Freifläche im Vordergrund sind die Fundamentreste der zerstörten Anlagen zu erkennen, während rechts die Ahr am tief erodierten Prallhang vorbeifließt und im Hintergrund die Häuserzeilen von Überahr aufragen.


Blick von der Erhöhung auf die tief weggebrochene und unterspülte Zufahrtsstraße im ufernahen Bereich. Zwei Helfer stehen inmitten des tiefen Erosionskraters vor der gemauerten Stützwand der Hauptstraße und koordinieren die schweren Lkw, Bagger und Einsatzkräfte. Die Zahl der Fahrzeuge und Baumaschinen zeigt, mit welch enormem Aufwand die Aufräumarbeiten anfangs betrieben wurden.


Die logistische Nutzung der Freiflächen an der Ahrschleife. Das Foto dokumentiert das von Schlamm befreit Sportplatzgelände, das den Einsatzkräften des THW als Stützpunkt dient, mitsamt dem am rechten Bildrand sichtbaren Trafohäuschen.


Die weiträumige Perspektive verdeutlicht die Lage der zerstörten Sport- und Freizeitanlagen. Das Foto dokumentiert das planierte Areal mit dem markanten Trafo-Turm auf der Flussseite der Straße sowie die Einbettung des Katastrophengebiets zwischen dem historischen Ortskern und den umliegenden Anhöhen. Etwa in der Bildmitte sieht man die Ahrstraße, zu der wir nachher noch kommen.


Einsatzkräfte und Fahrzeuge des THW an der Zufahrt zur Ahrstraße hinter dem Sportplatzgelände. Wie so viele andere Gebäude in diesem Bereich auch, musste das Haus im Vordergrund später abgerissen wierden.


Die massive Umgestaltung des Ahrbettes abseits der direkten Ortsbebauung. Das Foto dokumentiert die weitreichenden Erosionsschäden am Prallhang in Richtung Insul sowie die weiten Ablagerungen von Kies und Treibholz, die das Hochwasser in diesem landschaftlich prägenden Kurvenbereich hinterlassen hat.


Die totale Zerstörung der Verkehrsinfrastruktur entlang der Ahrschleife. Das Foto dokumentiert das Ausmaß der Ufererosion an der Trasse der Straße in Richtung Insul, die durch die Flutwelle halbseitig weggerissen wurde und das weite, verlandete Schotterbett mitsamt einem einzelnen, stehen gebliebenen Baum im Vordergrund freigibt. Ein späterer Sanierungsversuch der Straße scheiterte an dem instabilen Hang, der im Wesentlichen nur aus Geröll besteht. Statt dessen wurde der alte Eisenbahntunnel als Straße hergerichtet.


Aus der Ferne sieht Schuld völlig unversehrt aus.


Blick auf die Pfarrkirche St. Gertrud und das Hotel Schäfer auf dem erhöhten Kirchenhügel in Schuld.


Landschaftspanorama des betroffenen Talbereichs der Straße abseits des Ortskerns. Die Aufnahme aus erhöhter Position von dem Waldweg von Schuld aus nach Sierscheid hoch zeigt die massiven Auswaschungen entlang des Prallhangs an der L73 und verdeutlicht das Ausmaß der zerstörten Infrastruktur auf der Verbindungsstrecke in Richtung Insul.


Die massiven Erosionsschäden im Bereich des Prümer Tors an der Schulder Ahrschleife. Das Foto zeigt die veränderte Flusslandschaft im Sommer 2021, in der die ursprüngliche Infrastruktur am Prallhang vollständig den neu abgelagerten Kiesbänken weichen musste.


Räumarbeiten mit schweren Baumaschinen im verlandeten Ahrbett nahe den landwirtschaftlichen Hallen in Schuld.


Ein Lkw der Bundeswehr mit Anhänger befährt die nach Insul führende Straße, deren uferseitige Fahrbahn und Böschung unterhalb der gemauerten Stützwand massiv unterspült und tief weggebrochen sind. Im Vordergrund zeugen freigelegte Erdmassen und angeschwemmtes Treibholz direkt an der Wasserlinie von der Wucht der Flutwelle.


Der selbe Abschnitt der Straße nach Insul mit Baufahrzeug.


Der kurze Moment, den ich für diese Aufnahmen gebraucht habe zeigt, mit welcher Frequenz hier Hilfsfahrzeuge unterwegs waren.


Die geografische Einordnung der Freiflächen am Stausten aus der Vogelperspektive. Das Foto dokumentiert das vom Schlamm befreite Areal rund um das unbeschädigte Trafohäuschen sowie das Fachwerknebengebäude ganz links, gerahmt vom neuen Verlauf des Ahrbettes.


Detaillierte Übersicht des ufernahen Bereichs am Stausten aus der Vogelperspektive. Das Foto dokumentiert das Fachwerkgebäude und die umliegende Wohnbebauung, die von dichten Baumgruppen umgeben sind, sowie die provisorisch angelegten Zufahrtswege für das schwere Räumgerät der Einsatzkräfte.


Blick von der Erhöhung auf die Häuserzeile im Ortsteil Überahr, durch die ein blaues Einsatzfahrzeug fährt. Auf den angrenzenden Wiesenflächen rechts im Bild sichern ein weißer Sanitärcontainer und die provisorisch installierte Notwasserversorgung die Grundversorgung der Anwohner, während im Hintergrund das verlandete Ahrbett verläuft.


Erhöhter Blick von der Martinshütte Grillhütte der Wanderfreunde Schuld) auf den Ortskern von Schuld mit der stählernen Behelfsbrücke über der alten Steinbrücke.


Blick von oben auf das erodierte Ahrbett an der Flussbiegung unterhalb der steilen Felswand.


Nahaufnahme aus der Vogelperspektive auf einen kleinen, achteckigen Fachwerk-Pavillon im Bereich des Staustens. Das Gebäude hat den Wassermassen standgehalten, ist jedoch von aufgewühltem Schlamm, Schuttresten, einer davorgelehnten Holzplatte und einem großen Haufen angeschwemmten Zivilisationsmülls umgeben. Man kann selbst von hier oben die braune Linie des Höchstwasserstands problemlos erkennen.


Blick von der Martinshütte hinab auf einen schwer getroffenen Wohnbereich im Tal. Inmitten der freigeräumten Flächen zwischen den teils entkernten Häusern steht eine Gruppe von Einsatzkräften, während im Hintergrund der dunkle Bogen der alten Eisenbahnunterführung zu erkennen ist. Zur Orientierung: Das Haus vor dem Brückenbogen ist die Bäckerei Schlösser. Dazwischen befindet sich die Hauptstraße. Gegenüber der Bäckerei auf der anderen Straßenseite befindet sich hier noch die Pizzeria, deren Dach man sehen kann.  Beide Gebäude wurden abgerissen. An der Stelle der alten Bäckerei steht inzwischen ein neues, dessen Fertigstellung Ende 2026 ist. Die Bäckerei soll wiedereröffnet werden. Wegen Problemen mit der Wiederaufbauhilfe musste die Eigentümerin lange Zeit warten, nachdem der Rohbau bereits aus Versicherungsleistungen hochgezogen war.


Blick von der Felsformation Spicherley über das weite Tal der Ahrschleife. Im Vordergrund stehen die großen landwirtschaftlichen Hallen mit den angrenzenden Silos im betroffenen Uferbereich, während links das verlandete, karge Flussbett verläuft und im Hintergrund die Behelfsbrücke der Bundeswehr über dem Ortskern von Schuld zu sehen ist


Die betroffene Talsohle in der Totalen aus der Perspektive von der Spicherley. Das Weitwinkel-Panorama veranschaulicht die Dimensionen des Katastrophengebiets und zeigt die Einbettung der ufernahen Schadensbereiche sowie der höher gelegenen, unversehrten Ortsteile rund um die Pfarrkirche oben links in die umliegende Landschaft.


Schwere Transportfahrzeuge bei Räumarbeiten im verlandeten Ahrbett nahe einer landwirtschaftlichen Nutzhalle, aufgenommen von der Spicherley.


Blick auf die Schwarze Kaul (oder Schwarzkaul) mit den Sanitärcontainern im Vordergrund. Von hier oben ist das Geröllfeld besonders eindrucksvoll.


Auswaschungen im Bereich der Spicherley.


Die im Jahr 1952 vom Bildhauer Gehring geschaffene Skulptur des Schulder Kriegerdenkmals zeigt eine kniende Mutter, die schutzsuchend zwei Kinder an sich drückt. Nach den schweren Beschädigungen der Gedenkstätte an der Hauptstraße wurde die unbeschädigte Figurengruppe von Helfern gerettet und zusammen mit dem Ortsschild provisorisch an dieser Bruchsteinmauer an der Ahrstraße abgestellt.


Ein Spähwagen Fennek der Bundeswehr an der Stützmauer unterhalb des Kirchenvorplatzes.


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