
Die Wohnsituation im Katastrophengebiet
kurz nach der Flut. Das Foto dokumentiert die provisorische Einrichtung von
mobilen Unterkünften direkt auf dem freigeräumten Gelände vor dem beschädigten
Gebäude, während im Vordergrund ein Stromgenerator die autarke Energieversorgung
sichert.


Großes Panorama von der erhöhten Hauptstraße über die gesamte Ahrschleife
im Bereich des Sport- und Tennisplatzes. Auf der weiträumig freigeräumten,
schlammbedeckten Freifläche im Vordergrund sind die Fundamentreste der
zerstörten Anlagen zu erkennen, während rechts die Ahr am tief erodierten
Prallhang vorbeifließt und im Hintergrund die Häuserzeilen von Überahr
aufragen.


Blick von der Erhöhung auf die tief
weggebrochene und unterspülte Zufahrtsstraße im ufernahen Bereich. Zwei
Helfer stehen inmitten des tiefen Erosionskraters vor der gemauerten
Stützwand der Hauptstraße und koordinieren die schweren Lkw, Bagger und
Einsatzkräfte. Die Zahl der Fahrzeuge und Baumaschinen zeigt, mit welch
enormem Aufwand die Aufräumarbeiten anfangs betrieben wurden.


Die logistische Nutzung der
Freiflächen an der Ahrschleife. Das Foto dokumentiert das von Schlamm
befreit Sportplatzgelände, das den Einsatzkräften des THW als Stützpunkt
dient, mitsamt dem am rechten Bildrand sichtbaren Trafohäuschen.

Die weiträumige Perspektive
verdeutlicht die Lage der zerstörten Sport- und Freizeitanlagen. Das Foto
dokumentiert das planierte Areal mit dem markanten Trafo-Turm auf der
Flussseite der Straße sowie die Einbettung des Katastrophengebiets
zwischen dem historischen Ortskern und den umliegenden Anhöhen. Etwa in
der Bildmitte sieht man die Ahrstraße, zu der wir nachher noch kommen.

Einsatzkräfte und Fahrzeuge des THW
an der Zufahrt zur Ahrstraße hinter dem Sportplatzgelände. Wie so viele
andere Gebäude in diesem Bereich auch, musste das Haus im Vordergrund
später abgerissen wierden.

Die massive Umgestaltung des
Ahrbettes abseits der direkten Ortsbebauung. Das Foto dokumentiert die
weitreichenden Erosionsschäden am Prallhang in Richtung Insul sowie die
weiten Ablagerungen von Kies und Treibholz, die das Hochwasser in diesem
landschaftlich prägenden Kurvenbereich hinterlassen hat.


Die totale Zerstörung der
Verkehrsinfrastruktur entlang der Ahrschleife. Das Foto dokumentiert das
Ausmaß der Ufererosion an der Trasse der Straße in Richtung Insul, die
durch die Flutwelle halbseitig weggerissen wurde und das weite, verlandete
Schotterbett mitsamt einem einzelnen, stehen gebliebenen Baum im
Vordergrund freigibt. Ein späterer Sanierungsversuch der Straße scheiterte
an dem instabilen Hang, der im Wesentlichen nur aus Geröll besteht. Statt
dessen wurde der alte Eisenbahntunnel als Straße hergerichtet.








Aus der Ferne sieht Schuld völlig
unversehrt aus.

Blick auf die Pfarrkirche St. Gertrud
und das Hotel Schäfer auf dem erhöhten Kirchenhügel in Schuld.

Landschaftspanorama des betroffenen
Talbereichs der Straße abseits des Ortskerns. Die Aufnahme aus erhöhter Position von
dem Waldweg von Schuld aus nach Sierscheid hoch zeigt die massiven
Auswaschungen entlang des Prallhangs an der L73 und verdeutlicht das Ausmaß der
zerstörten Infrastruktur auf der Verbindungsstrecke in Richtung Insul.


Die massiven Erosionsschäden im
Bereich des Prümer Tors an der Schulder Ahrschleife. Das Foto zeigt die
veränderte Flusslandschaft im Sommer 2021, in der die ursprüngliche
Infrastruktur am Prallhang vollständig den neu abgelagerten Kiesbänken
weichen musste.

Räumarbeiten mit schweren
Baumaschinen im verlandeten Ahrbett nahe den landwirtschaftlichen Hallen
in Schuld.

Ein Lkw der Bundeswehr mit Anhänger
befährt die nach Insul führende Straße, deren uferseitige Fahrbahn und
Böschung unterhalb der gemauerten Stützwand massiv unterspült und tief
weggebrochen sind. Im Vordergrund zeugen freigelegte Erdmassen und
angeschwemmtes Treibholz direkt an der Wasserlinie von der Wucht der
Flutwelle.

Der selbe Abschnitt der Straße nach
Insul mit Baufahrzeug.

Der kurze Moment, den ich für diese
Aufnahmen gebraucht habe zeigt, mit welcher Frequenz hier Hilfsfahrzeuge
unterwegs waren.

Die geografische Einordnung der
Freiflächen am Stausten aus der Vogelperspektive. Das Foto dokumentiert
das vom Schlamm befreite Areal rund um das unbeschädigte Trafohäuschen
sowie das Fachwerknebengebäude ganz links, gerahmt vom neuen Verlauf des
Ahrbettes.

Detaillierte Übersicht des ufernahen
Bereichs am Stausten aus der Vogelperspektive. Das Foto dokumentiert das
Fachwerkgebäude und die umliegende Wohnbebauung, die von dichten
Baumgruppen umgeben sind, sowie die provisorisch angelegten Zufahrtswege
für das schwere Räumgerät der Einsatzkräfte.

Blick von der Erhöhung auf die
Häuserzeile im Ortsteil Überahr, durch die ein blaues Einsatzfahrzeug
fährt. Auf den angrenzenden Wiesenflächen rechts im Bild sichern ein
weißer Sanitärcontainer und die provisorisch installierte
Notwasserversorgung die Grundversorgung der Anwohner, während im
Hintergrund das verlandete Ahrbett verläuft.

Erhöhter Blick von der Martinshütte
Grillhütte der Wanderfreunde Schuld) auf den Ortskern von Schuld mit der
stählernen Behelfsbrücke über der alten Steinbrücke.



Blick von oben auf das erodierte
Ahrbett an der Flussbiegung unterhalb der steilen Felswand.

Nahaufnahme aus der Vogelperspektive
auf einen kleinen, achteckigen Fachwerk-Pavillon im Bereich des Staustens.
Das Gebäude hat den Wassermassen standgehalten, ist jedoch von
aufgewühltem Schlamm, Schuttresten, einer davorgelehnten Holzplatte und
einem großen Haufen angeschwemmten Zivilisationsmülls umgeben. Man kann
selbst von hier oben die braune Linie des Höchstwasserstands problemlos
erkennen.


Blick von der Martinshütte hinab auf
einen schwer getroffenen Wohnbereich im Tal. Inmitten der freigeräumten
Flächen zwischen den teils entkernten Häusern steht eine Gruppe von
Einsatzkräften, während im Hintergrund der dunkle Bogen der alten
Eisenbahnunterführung zu erkennen ist. Zur Orientierung: Das Haus vor dem
Brückenbogen ist die Bäckerei Schlösser. Dazwischen befindet sich die
Hauptstraße. Gegenüber der Bäckerei auf der anderen Straßenseite befindet
sich hier noch die Pizzeria, deren Dach man sehen kann. Beide
Gebäude wurden abgerissen. An der Stelle der alten Bäckerei steht
inzwischen ein neues, dessen Fertigstellung Ende 2026 ist. Die Bäckerei
soll wiedereröffnet werden. Wegen Problemen mit der Wiederaufbauhilfe
musste die Eigentümerin lange Zeit warten, nachdem der Rohbau bereits aus
Versicherungsleistungen hochgezogen war.

Blick von der Felsformation
Spicherley über das weite Tal der Ahrschleife. Im Vordergrund stehen die
großen landwirtschaftlichen Hallen mit den angrenzenden Silos im
betroffenen Uferbereich, während links das verlandete, karge Flussbett
verläuft und im Hintergrund die Behelfsbrücke der Bundeswehr über dem
Ortskern von Schuld zu sehen ist



Die betroffene Talsohle in der Totalen aus der Perspektive von der
Spicherley. Das Weitwinkel-Panorama veranschaulicht die Dimensionen des
Katastrophengebiets und zeigt die Einbettung der ufernahen
Schadensbereiche sowie der höher gelegenen, unversehrten Ortsteile rund um
die Pfarrkirche oben links in die umliegende Landschaft.

Schwere Transportfahrzeuge bei
Räumarbeiten im verlandeten Ahrbett nahe einer landwirtschaftlichen
Nutzhalle, aufgenommen von der Spicherley.

Blick auf die Schwarze Kaul (oder
Schwarzkaul) mit den Sanitärcontainern im Vordergrund. Von hier oben ist
das Geröllfeld besonders eindrucksvoll.


Auswaschungen im Bereich der
Spicherley.

Die im Jahr 1952 vom Bildhauer
Gehring geschaffene Skulptur des Schulder Kriegerdenkmals zeigt eine
kniende Mutter, die schutzsuchend zwei Kinder an sich drückt. Nach den
schweren Beschädigungen der Gedenkstätte an der Hauptstraße wurde die
unbeschädigte Figurengruppe von Helfern gerettet und zusammen mit dem
Ortsschild provisorisch an dieser Bruchsteinmauer an der Ahrstraße
abgestellt.

Ein Spähwagen
Fennek der Bundeswehr an der Stützmauer unterhalb des Kirchenvorplatzes.