Zur zerstörten Infrastruktur in Schuld nachfolgend wieder ein Text aus der ehemaligen Dorfchronik von Helmut Reuter, die von der Internetseite des aufgelösten Schulder Verkehrsvereins stammt und den er mir mit der Bitte um Korrektur im November 2022 zugemailt hat.

Weitere Aufnahmen der Fundamente des
Pumpenhäuschens mit der Notbehelfsinstallation. Man erkennt, dass die
blaue Wasserleitung hier ihren Ursprung hat.


Die massiven Ablagerungen und tiefen
Ufererosionen nach dem Hochwasser. Das Foto zeigt die karge
Trümmerlandschaft im Flussbereich, gezeichnet von angeschwemmtem Treibgut
und abgebrochenen Hängen.


An der Schwarzkaul befand sich eine beliebte Badestelle, von der ich Fotos aus dem Jahr 2020 habe. Hier also der Vergleich mit der Situation nach der Flut.




Im Hintergrund sind die zuvor gezeigten
Fachwerkhäuser "Auf dem Stausten" zu erkennen, während wir weiter am Ufer
entlang gehen.


Zertrümmerte Pkw-Wracks und massive
Müllansammlungen vor einem ufernahen Wohnhaus nach der Katastrophe.


Ein von Wassermassen mitgerissener
Pkw-Anhänger oder Auto-Transporter, der völlig mit Schlamm, Gras und
Treibgut überzogen auf einer Freifläche steht, flankiert von einem
weiteren zerstörten Fahrzeugwrack.

Ein massiver Berg aus unkenntlich
zertrümmertem Sperrmüll und Bauteilen im ufernahen Bereich. Das Foto zeigt
das Ausmaß der Zerstörung an privaten Einrichtungen, die von den
Flutmassen komplett zerkleinert wurden.



Völlig zerstörtes blaues Lkw-Wrack
mit massiven Treibgutansammlungen auf einer ufernahen Wiesenfläche.




Erste feste Strukturen der
Notversorgung im Katastrophengebiet. Dusch- und Toilettencontainer sichern
zusammen mit einem großen Aggregat die Grundbedürfnisse während der ersten
Phase des Wiederaufbaus.

Mittel der Behelfs-Infrastruktur im
Katastrophengebiet. Der flexible Wassertank sichert zusammen mit
Versorgungsleitungen am Wegesrand die provisorische Wasserbereitstellung
vor Ort.

Das Innere des Sanitärcontainers.


Weg in Richtung Schwarzkaul mit Blick
auf das veränderte Flussbett und erste Räumfahrzeuge im Einsatz.

Mitgerissener Rasenmäher im dichten
Treibgut direkt am Ahrufer im Bereich Schwarzkaul.

Panoramaschnitt des stark veränderten Flussverlaufs. Die Aufnahme
dokumentiert die gewaltigen Landschaftsschäden und die tiefen Abtragungen
der Uferhänge, an deren Fuß sich dicke Barrieren aus Treibgut gebildet
haben.


ahaufnahme der massiven Erosionswand
am Prallhang der Ahrschleife. Die Wassermassen haben das gesamte Erdreich
unterhalb der Grasnarbe weggerissen, sodass eine steile Abbruchkante und
ein großes Feld aus herabgestürzten Steinen und Felsbrocken zurückblieben.

Räumfahrzeuge am weitläufigen
Geröllbett der Ahr im Bereich Schwarzkaul mit Blick auf die
gegenüberliegenden Wohnhäuser.

Blick von einer Anhöhe auf die
terrassenartig angeordneten Wohnhäuser am Hang im Bereich Schwarzkaul. Im
Vordergrund arbeiten Techniker an einem Strommast zur Wiederherstellung
der Stromversorgung, während weiter oben am Hang der weit ausgefahrene
Ausleger eines Mobilkrans über den Bäumen zu sehen ist. Durch die
Zerstörung der Strommasten hier unten war auch oberhalb der Strom in
Harscheid und Sierscheid vier Tage lang unterbrochen. Der Strom war am
14.07. etwa um 18:00 Uhr weg und die Stromversorgung wurde im Laufe des
17.07. wiederhergestellt.



Blick flussabwärts auf die Ahr im
Bereich Schwarzkaul nach dem Rückzug des Hochwassers. Die Uferbereiche
unterhalb der dichten Bewaldung sind stark erodiert und von angeschwemmtem
Treibgut, entwurzelten Ästen und Unrat gesäumt.


Als Zeichen der Zerstörung liegt ein
intakter, weißer Fensterrahmen mit Doppelverglasung angespült im groben
Schotter- und Geröllbett direkt an der Ahr im Bereich Schwarzkaul, während
im Hintergrund blaues Plastikgewebe im Gebüsch hängt.

Die Wucht der Flutkatastrophe an der
Ahrschleife. Das Foto dokumentiert ein stark deformiertes Auto auf der
freigespülten Schotterfläche vor wirtschaftlich genutzten Hallen und
Nebengebäuden, an denen die Aufräumarbeiten angelaufen sind.

Panoramaschnitt der großflächigen Landschaftsveränderung an der
Ahrschleife. Die Aufnahme dokumentiert das immense Ausmaß der Ablagerungen
im talweiten Flussbett unterhalb der am Hang gelegenen Wohnbebauung.


Das karge Schotter- und Geröllfeld im
Vordergrund verdeutlicht, wie stark die Flutwelle den ufernahen Bereich
der Schwarzkaul umgestaltet hat. Im Hintergrund sind die unbeschädigten
Wohnanlagen an den Hängen von Schuld zu sehen.



Panorama der massiven Prallhangerosion im Bereich Schwarzkaul. Die Wucht
der Flut hat die komplette Böschung abgetragen, dicke Felsbrocken
freigelegt und große Mengen an Treibholz sowie Plastikmüll direkt an der
Wasserlinie verkeilt.







Die extreme Zerstörungskraft der
Flutwelle an Fahrzeugen. Das Foto zeigt die bis zur Unkenntlichkeit
deformierten Autos inmitten der weitläufigen Schottermassen, während im
Hintergrund weitere Aufräumarbeiten mit Lastern stattfinden.


Großräumiges Panorama des extrem verbreiterten Ahrbettes im Bereich
Schwarzkaul. Die gewaltigen Schotter- und Steinmassen füllen das gesamte
Tal aus, während links am Rand die ufernahen Wohnhäuser und rechts die
dichten Waldhänge aufragen.