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Unser dritter und letzter Ausflug führte uns zunächst auf den samstäglichen Zigeunermarkt am Hafen von Heraklion. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Trotz des Namens werden hier keine Zigeuner verkauft! Aber eben diese verkaufen ebenso wie die einheimischen Bauern so gut wie alles. Dabei scheint das Motto zu lauten: Wer am lautesten schreit, verkauft am besten.

Am venezianischen Hafen steht das Kastro Koules.

Fischerboote prägen das Bild. Etwas außerhalb des durch seinen malerischen Charme überzeugenden Hafens haben die riesigen Kreuzfahrtschiffe und Fähren ihren Anlegeplatz. Während unseres Aufenthalts trafen wir auf mehrere freundliche Tagesurlauber, die von ihrer Kreuzfahrt mit einem deutschen Anbieter geschwärmt haben. Auch eine schöne Möglichkeit, die Mittelmeerregion kennenzulernen.

Auf der Mole und den Booten sind die Fischer mit der Reparatur ihrer Netze beschäftigt.

Ein Blick zurück von dem endlosen Wellenbrecher zur Festung.

Auf dem Weg in den Süden der Insel trifft man nicht mehr nur den Olivenbaum an sondern durchquert ein großes Weinanbaugebiet in der Gegend um Archanes und Vathipetro.

Immer wieder kann man grandiose Ausblicke genießen.

In Matala angekommen besichtigen wir die Höhlen, die bereits im Neolithikum in den Fels gegraben wurden. In späterer Zeit wurden die Höhlen von den Römern als Begräbnisstätte und in den 60er Jahren von den Hippies als Wohnraum genutzt. Nach umfangreichen Ausgrabungen sind sie jetzt wieder zur Besichtigung freigegeben worden und dienen wohl für manche Touristen leider als Toilette.

Teilweise kann man die Kammern, in denen die Urnen beigesetzt wurden, noch gut erkennen. Auch Wandmalereien sind teilweise noch erhalten.

Blick aus einer dieser Höhlen auf den Badestrand von Matala.

Von dort aus ging es über eine recht gut ausgebaute Strasse in schier endlosen Serpentinen hinunter nach Lendas (Lentas). Dort fanden wir das schönste Örtchen mit dem schönsten Strand. Da hier nur ein mal am Tag eine Bus von Heraklion kommend ankommt, ist Lendas vom Massentourismus weitgehend verschont worden. Aber wir wurden verschiedentlich auf der Strasse freundlich und nicht aufdringlich gefragt, ob wir eine Unterkunft suchen würden.

Von oben kommend bietet Lendas einen Traum in türkis und weiß.

Hier finden wir auch des Öfteren die Farben blau und weiß an den hübschen Häusern, die uns den so typischen griechischen Charme vermitteln. So stellt sich ganz von selbst die passende Urlaubsstimmung ein.

Der Küstenabschnitt hier ist einfach nur traumhaft. Dort haben wir auch in einer der beiden Tavernen ein spätes Mittagessen eingenommen. Positiv fiel schon auf, dass sich nur Einheimische dort aufhielten. Die drei erhältlichen Speisen (wenn man den Salat nicht mitzählt) wurden uns mündlich erläutert. Die Zubereitung erfolgte sehr schnell und frisch. Es schmeckte köstlich, während wir direkt an der Küste saßen und aufs Meer blicken konnten.
Die größte Überraschung erwartete uns mit der Rechnung. Wir hatten mit einem recht üppigen Preis gerechnet, da wir ja die Fischpreise unseres letzten Mittagessens noch im Kopf hatten. Statt dessen haben wir für das Essen und zwei große Flaschen Amstel Bier 12,50 Euro bezahlt. Zusammen, nicht pro Person!
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(c) Gregor Jonas 2004
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