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Unser erster Ausflug führte uns zunächst in Richtung Agios Nikolaos, dürfte aber in keinem Reiseführer enthalten sein. Denn wir sind irgendwann von der Schnellstraße nach Norden abgebogen und sind dabei in der Gegend nördlich von Neapoli auf einer winzig kleinen Schotterstraße gefahren, wo uns fast 3 Stunden lang niemand begegnete außer ein paar Schafen und Ziegen. Am Ende der Straße standen zwei Kapellen und dort mussten wir umkehren, da man ansonsten allenfalls noch auf einem Esel weiter gekommen wäre. An der nächsten Abzweigung sind wir dann in Richtung Küste nach Kato Loumas und Elounda abgebogen. Elounda liegt gegenüber der Festungsinsel Spinalonga. Von dort aus ging es nach dem Mittagessen weiter nach Agios Nikolaos, von wo aus wir über die Schnellstraße wieder zurück zum Hotel gefunden haben.
Das gesamte Gebiet ist sehr bergig und mit Büschen und Sträuchern bewachsen. Natürlich darf auch der allgegenwärtige Olivenbaum nicht fehlen. Denn die Kreter haben mit Abstand den höchsten Olivenölverbrauch ganz Griechenlands und so nebenbei die höchste Lebenserwartung in ganz Europa. Ob da ein Zusammenhang besteht?

Auf diesem Foto leider nur zu erahnen sind die Ausgrabungsstätten auf dem kleinen Hügel. Aber was genau dort gefunden wurde, haben wir nicht herausgefunden.

Die Landschaft ist beeindruckend. Manchmal sanft und grün, manchmal schroff und karg. Oft erhascht man einen Blick auf das weit entfernte und tief unten liegende Mittelmeer.

Auf dieser "Straße" sind wir unterwegs gewesen. Ganz weit unten kann man das Meer erahnen. Die Fahrspur war in etwa so breit wie das Auto und ging nahtlos in den Hang über.

Vielfach durchziehen aus Steinen lose aber geschickt aufgeschichtete Mauern die Landschaft.

Hier die bereits erwähnten Kapellen. Eine recht neu aussehende und eine alte. Es gibt sogar Strom dort oben, obwohl in weitem Umkreis niemand zu leben scheint. Dennoch ist zumindest die neue Kapelle innen reich geschmückt und ausgestattet, soweit man das durch die Fenster sehen konnte.
Hier mussten wir wieder umkehren, da unser Weg ins Nirwana führte.

Von oben blickt man auf die Bucht der Halbinsel Nissos Spinalonga.

Die kleine Insel Spinalonga wurde wegen ihrer strategischen Lage durch die Venezier zu einer Festung ausgebaut. Später diente sie als Exil für Leprakranke. Im Ort selbst haben wir Fisch gegessen. Dieser wird nach Gewicht angeboten und ist unglaublich teuer (etwa 40 €/kg). Später haben wir uns erklären lassen, dass bis vor nicht allzu langer Zeit noch mit Dynamit gefischt wurde und das dadurch die Bestände weitgehend zerstört worden sind. Später haben wir auf dem Zigeunermarkt Thunfische gesehen, die in etwa so groß waren wie eine mickrige Makrele. Kein Wunder, dass die Fischbestände sich nicht erholen können.

Von dort ist es ein Katzensprung nach Agios Nikolaos. Diese Stadt rankt sich um eine Süßwasserlagune (Foto), die durch eine Schleuse mit dem Meerhafen verbunden ist.

Die Stadt selbst wirkt trotz oder gerade wegen der ungeordnet aussehenden Bebauung malerisch.

Der Strand von Malia, an dem sich kleine Klippen und Sandstrand abwechseln, ist typisch für den Küstenabschnitt, an dem auch unser Hotel liegt.
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(c) Gregor Jonas 2004
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