Berner Sennenhund Camillo vom Bernerwald


Meine Erlebnisse


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26.07.2009 - 16.08.2009


Treffen in Krefeld, Welpengruppe und so weiter


Tja, ich weiß, ich habe mich lange nicht mehr gemeldet. Allmählich wird es Zeit, etwas über die letzten Wochen zu erzählen. Es ist schließlich nicht so, dass ich die ganze Zeit nur faul herumgelegen hätte. Und wenn überhaupt, dann nur in der Küche, um Frauchen beim Kochen zu beobachten. Also muss ich mal zu Herrchen hochschauen, ob er mir bei den Bildern etwas hilft.


Frauchens Familie war mal wieder zu Besuch. Dabei ist Frauchens Schwester (ja, bei den Zweibeinern gibt es so etwas auch!) vielleicht albern. Was hat die zusammen mit Frauchen gelacht. Ich habe versucht, mitzulachen. Aber das klang dann eher wie Bellen.


Die zwei wollten irgendwas von mir und fuchtelten immer mit Leckerchen vor meiner Nase rum. Vor lauter Lachen habe ich aber absolut nichts geschnallt. Kann nicht an mir gelegen haben.


Zum Glück dauerte der Besuch aber nur einen Tag und so konnten Ginja und ich schon bald wieder in Ruhe mit Herrchen raus. Der nervt wenigstens nicht mit blödsinnigen Aufgaben, höchstens mit seiner Kamera. Daher hatten Ginja und ich Zeit, uns einen kleinen Schabernack auszudenken.


Ginja hat mir dann erzählt, wie wie Herrchen veräppeln können.  Also bin ich total geknickt und mit hängendem Kopf zu ihm hin.


Dort habe ich mich mit dem "Ich-bin-der-ärmste-Welpe-der-Welt-Blick" vor ihn gesetzt und habe so getan, als müsse er mich trösten..


Und als ich ihn dann so weit hatte, habe ich ihm frech die Zunge herausgestreckt.


Danach haben wir eine kleine Manöverkritik abgehalten und innerlich gegrinst. Dabei haben wir das Rausstrecken der Zunge noch mal nachgespielt.


An Ginja kann man sich auch anlehnen. Ist ja doch gut, die alte Zicke zu haben!


Dafür habe ich ihr auch ein Küsschen gegeben, das sie allerdings nur widerwillig angenommen hat.


Dann hatten wir beide eine kleine Pause verdient.


Wenn ich mich daran erinnere, wie mich Ginja am Anfang links liegen gelassen hat, ist sie jetzt ja schon richtig lieb zu mir. Wie gesagt, im Vergleich zum Anfang ...


So, noch einmal für Herrchen posieren, damit er nicht mehr so böse schaut und dann ...


... geht es ab nach Hause. Ist sowieso zu warm für uns Berner.


Dort hatte Frauchen quasi eine dicke Überraschung für mich. War das ein großer Knochen. Ganz für mich alleine.


Ginja hat nachher nur meine kümmerlichen Reste bekommen.


Ein paar Tage darauf, man soll es kaum glauben, ist Frauchen auch mal mit spazieren gegangen. Und gleich ging der ganze Stress mit den Übungen los. Sitz hier, Platz da, schau mal hier, lauf mal da. Das macht einen ganz schön wuschig. Wenigstens hat sie Leckerchen dabei. Die sind Herrchen ja immer zu schwer zum mitnehmen. Wo er doch schon seine Kamera schleppen muss.


Wenn es ihr Spaß macht... Also lassen wir sie einfach mal machen.


So mussten wir für Herrchen nicht extra posieren.


Und wenn Frauchen dann mit den Leckerchen winkt, kannst du eine alte Rakete starten sehen ;-))


Jeder normale Hund hätte den Stock quer gehalten. Nicht meine Ginja. Sie ist halt ein ganz besonderer Schatz.


Sogar Fangen spielt sie mit mir. Dabei ist sie doch viel zu langsam.


Und da liegen wir schon wieder.


Was will Frauchen jetzt von uns?


Die olle Streberin will immer zuerst bei den Leckerchen sein. Ist das jetzt trotz ihrer Figur? Oder ist ihre Figur deswegen so?


Ich seh das eher gelassen. Meine Leckerchen kriege ich auch so.


Nachdem Frauchen und Herrchen meinen letzten Welpenschultag tatsächlich verpennt haben, kam ich dann doch mal wieder in den Genuss, ein paar andere Welpen zu treffen.


Aber kaum ist man mal eine Woche weg, kennt man kaum noch jemanden.


So musste ich erst mal schauen, wer da sonst noch auf dem Platz rumrannte.


Einige habe ich aber auch wieder erkannt.


Den Berner kannte ich definitiv noch nicht. Die weiße Nase hätte ich mir gemerkt.


Scheint aber ein ganz netter Typ zu sein.


Jim, der Bernerpanzer war auch wieder da.


Ein Känguru war auch da. Der hatte zwar einen Sack und keinen Beutel, war aber ganz bestimmt ein Känguru!


Ihr glaubt mir nicht? Dann schaut mal weiter unten ;-)


Wenn Jim kommt, macht man sich besser aus dem Staub. Der rennt alle über den Haufen. Bei dem sind die Stoßdämpfer und die Bremsen kaputt.


Der Kamikazeboxer war auch wieder dabei. Und der Zwerghund sieht auch schon fast nach Hund aus.


Ich habe Frauchen gefragt, warum wir hier so dumm rumstehen und sitzen, bekam aber keine Antwort.


Dann kam wieder der übliche Kram wie "Sitz", "Platz", "Schau".


Sie ist dann weg gegangen, als ich im Platz lag. Das war doof. Ich bin doch viel lieber direkt bei ihr.


Dann hat sie meine Beine gezählt. Vielleicht hatte sie Angst, dass Jim mir eins abgekaut hat?


Es waren aber noch alle da.


Und die vier durfte ich dann auch wieder benutzen. Immer abwechselnd.


Nu gib schon her das Leckerchen!


Die Zweibeiner haben dann "In-der-Reihe-stehen" gespielt. Das haben sie geschafft, ohne von der Trainerin belohnt zu werden. Sie hatten wohl einfach Spaß daran.


Dann kam Frauchen mit einem neuen Befehl: "Steh". Endlich passiert hier mal was.


Wahrscheinlich hat sie sich aber bloß gelangweilt, weil die anderen Zweibeiner ihre Linie gesucht haben. Dann musste ich sitzen, bis Frauchen mich gerufen hat.


Dann durfte ich endlich starten.


Und Frauchen hat sich ganz doll gefreut, mich endlich wieder zu sehen.


Habt ihr bis hierher das Känguru vergessen? Dann will ich euch mal zeigen, was ich meine.


Habe ich Recht oder habe ich Recht?


Der war mehr in der Luft als auf dem Boden.



Er kann aber auch stehen. Zwischendurch wenigstens. Der hat wohl über diese Rutenhaltung gestaunt, das er alles um sich herum vergessen hat.


Noch einen kleinen Spurt...


... noch ein Trab für Herrchen ...


... ein letzter Hüpfer ...


und zum Schluss kam dann noch mein neuer Ballettschritt zum Einsatz.


Am darauf folgenden Sonntag sind Frauchen, Herrchen Ginja und ich nach Krefeld an den Rhein gefahren. Dort haben wir Schwesterchen Caya, Cassie und Brüderchen Conner getroffen. Die kleine Amba war auch da, aber mit der bin ich ja nicht verwandt. Mama Meggan und Brianna sind wahre Wasserratten. Aber das ist nichts für mich.


Die toben wie eine ganze Herde Elefanten durch das Wasser.


Die Zweibeiner hatten jedenfalls ihren Spass.


Und nicht nur die.


Sogar Ginja hat sich im Sand gewälzt wie eine Blöde.


Dementsprechend sah sie dann auch aus.


Ich habe mich lieber am Ufer ausgelassen.


Griechisch-römisches Welpenringen.


Aber der Schulterwurf hat nicht geklappt.


Sogar Ginja hüpfte rum wie eine Junge.


Alle auf einen. Ich musste Ginja schließlich helfen.


Nach der ganzen Rennerei, Toberei und Schwimmerei waren alle platt, nicht nur Cassie hier.


Auf dem Rückweg ging es dann wieder.


Hier noch mal die Wasserratten.

Am Auto musste Frauchen mir in den Kofferraum helfen. Aus irgendeinem Grund kam ich da nicht wie gewohnt selber rein.

Sodele, ich wünsche euch was, bis bald mal wieder.

Euer Camillo.


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© 2009  Gregor Jonas
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