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Ja, das Brandenburger Tor kommt oft auf diesen Fotos vor. Aber irgendwie kann man ohne Foto nicht daran vorbei gehen.


Lange umstritten und jetzt ein Anziehungspunkt auf der anderen Seite des Brandenburger Tors: Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Man sollte sich Zeit nehmen, das Stelenfeld auf sich wirken zu lassen.








Von der Gedenkstätte kann man an der britischen Botschaft vorbei zur Vorderseite des Brandenburger Tors gehen.

Eine Panoramaaufnahme aus 5 Aufnahmen mit extremem Weitwinkel (10mm). Daher der Eindruck der Krümmung. Wie man auf dem Bild vorher sehen kann, ist das Gebäude in Wahrheit gerade. Durch Anklicken kann man dieses Foto vergrößern.






Der Pariser Platz in Schwarz/Weiß

Man legt hier Wert auf Details. Wenn schon die Wasserversorgung in blauen Rohren oberirdisch verläuft, dürfen die Kanaldeckel ruhig exklusiv gestaltet sein. Obwohl... das mit den Wasserrohren habe ich auch noch nirgendwo gesehen, was ja auch eine Art der Exklusivität ist.




Nachdem wir die Sicherheitsschleusen überwunden hatten (Rucksack und Fotoausrüstung durften wir behalten, nur mein Taschenmesser wollten sie nicht dulden. Das wurde einbehalten und ich bekam es am Ausgang wieder), wurden wir in den Plenarsaal geführt. Dort hörten wir einen halbstündigen Vortrag über die Geschichte des Gebäudes und natürlich über die Funktion des Parlaments. Inhalt war auch die berühmte Kuppel des Architekten Norman Foster, die nicht nur ein Blickfang sondergleichen ist, sondern bei der Beleuchtung und Klimatisierung des Plenarsaals eine wichtige Funktion erfüllt. Auch das Hausmeistertum wurde thematisch kurz angerissen (auf Neudeutsch würde man wohl Fernstudium Facility Management dazu sagen). Die Instandhaltung solch eines architektonischen Meisterwerks bedarf nämlich auch eines guten Managements.




Nach dem Vortrag ging es mit dem Aufzug nach oben, wo man einen wunderbaren Rundumblick über Berlin genießt und die Kuppel von außen umrunden kann.





Für Menschen mit Höhenangst sind an manchen Stellen Blicke hinab nicht das Wahre. Unten steht - etwas zugewachsen - "Der Bevölkerung".





Ein erster Blick von außen auf den mit 360 Spiegeln versehenen Trichter der Kuppel.

Um diesen Trichter führt in Spiralen ein Weg hinauf und wieder hinab, so dass es keinen Gegenverkehr gibt. Na ja, ein paar "Geisterfahrer" gibt es leider immer. Aber selbst Menschen mit Höhenangst sollten diesen Weg bewältigen können. Ein Audioguide, der funkgesteuert arbeitet und daher keinerlei Bedienung erfordert, erläutert den Blick über die Stadt.






Die Kuppel ist mit 3 bis 3,5 Millionen Besuchern jährlich die Zweitbeliebteste Attraktion Deutschlands. Nur der Kölner Dom hat noch mehr Besucher. Dafür war es erstaunlich entspannt, sprich, man stand sich nicht gegenseitig auf den Füßen. Dabei hätte alles ganz anders kommen können, wie ein Artikel der "Welt" aus dem Jahr 2009 zeigt.

Da es jede Menge Artikel zur Kuppel gibt, die ganz sicher kompetenter über die Architektur, Funktion und Entstehung Auskunft geben, als ich das könnte, lasse ich Sie jetzt mit den Bildern eine Weile alleine.

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