Der Beschwerdebrief wurde am 14.11.2001 (!) abgeschickt. Vorsorglich mit
normaler Post und nicht per e-mail. Bis heute (07.01.2002) hat es die Firma
nicht für nötig befunden, hierauf zu reagieren. Und dabei ging es in der
Beschwerde unter anderem darum, dass meine Nachfragen, Reklamationen etc.
ignoriert wurden.
Was mich jetzt noch weniger wundert. Der Grund der letzten Reklamation (Schreiben)
scheint ausgeräumt zu sein. (Dachte ich gestern. Hierzu bitte das Schreiben vom
09.01.2002 lesen. Das kam zustande, da Arcor mir heute (08.01.02) mit
Zwangsvollstreckung gedroht hat, da immer noch keine Zahlung eingegangen ist.)
Allerdings kann ich das nicht mit letzter Sicherheit sagen, da die Rechnungsstelle der Telekom die angeforderte Korrektur derartig kompliziert gestaltet hat, dass ich es nicht nachvollziehen kann. Und normalerweise kann ich Rechnungen durchaus lesen.
Die Telekom hat jedoch über mehrere Rechnungen Verrechnungen -auch die geforderte Gutschrift von 50,-- DM als Aufwandsentschädigung- vorgenommen. Die daraus resultierenden Abbuchungen von meinem Konto entsprechen aber in keinem Fall den Rechnungsbeträgen. Und es wird nirgendwo ausgewiesen, welche Verrechnungen mit welchem Betrag auf welcher Rechnung mit welcher Abbuchung korrespondiert. Selbst die Rechnungsnummern auf dem Kontoauszug helfen nicht im Mindesten weiter.
Wenn das eine ordnungsgemäße Buchführung sein soll! Aber worüber soll ich mich beschweren. Und bei wem? Ich bekomme ja doch keine Antwort. Und wenn ausnahmsweise doch, dann eine völlig unbrauchbare.
Zur Ehrenrettung der Telekom sei aber angeführt, dass andere Telcos auch
nicht viel besser sind. Die Firma Arcor, die mit ihrer Mahnung den Stein ins
Rollen gebracht hat, wurde ja per Kopie (siehe oben) von dem Schreiben an die
Telekom unterrichtet. Im Anschreiben wurde darum gebeten, vorläufig auf die
Vollstreckung des ausstehenden Betrages gebeten.
Die darauffolgende Antwort war so dämlich, dass ich sie umgehend in dem
Mülleimer geworfen habe. Jetzt tut mir das leid. Immerhin bekommt man eine so
ungewöhnliche Bestätigung geistigen Unvermögens nicht alle Tage zu sehen.
Zusammengefasst wurde mir also auf die Bitte, bis zur Klärung des
Sachverhaltes mit der Telekom auf eine Zwangsvollstreckung zu verzichten
folgendes geantwortet:
Dass innerhalb der verstrichenen Frist Ihre Zahlung noch nicht bei uns
eingegangen ist, ist ungewöhnlich. Bitte stellen Sie einen Nachforschungsantrag
bei Ihrem Kreditinstitut.
Früher in der Schule hätte unter einen Aufsatz wohl gestanden: Thema verfehlt. Ungenügend.
Es scheint ausserdem keine Rolle mehr zu spielen, dass der ausstehende Betrag schon seit längerem von der Telekom weitergeleitet worden ist. Für meine Telefonnummer ist die 01070 call-by-call noch immer gesperrt. Mal gespannt, ob die e-mail vom 31.12.2001 daran etwas ändern kann.
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