Frankfurt am Main

Kurzbesuch bei Freunden

September 2022


Ich muss zugeben, dass man bei einem Kurzbesuch nach Frankfurt nicht wirklich viel zu sehen bekommt. Obwohl man wirklich viel zu sehen erwartet und auch geboten bekommt. Das liegt natürlich daran, dass die Stadt, die auf die 800.000 Einwohner zusteuert und das europäische Finanzzentrum beherbergt (seit dem Brexit auch unbestritten), so viel zu bieten hat. Eine Städtereise dürfte sich also lohnen. Aber wenn man nur mal eben schnell am Finanzzentrum mit der bekannten Skyline vorbeifährt, einen Spaziergang am Mainufer entlang macht, um dann abends im Kneipenvierten Sachsenhausen zu versacken, dann hat man eigentlich nicht viel gesehen. Die Eindrücke sind jedoch auch so nachhaltig und auch wenn man Äppelwoi im Bembel und Handkäs mit Musik als Rheinländer anfangs skeptisch betrachtet, so stirbt man immerhin nicht gleich davon. Schlimmer ist, dass man sich dran gewöhnen kann.

Nachfolgend ein paar wenige Fotos, die immerhin einen kleinen Eindruck zeigen:

Trotz der dichten Bebauung finden sich immer wieder auch grüne Flächen, in denen man sich fast schon alleine fühlt und die viel Ruhe ausstrahlen.

Sogar Wasservögel lassen sich durch nichts stören.

Auf dem Main tummeln sich allerlei Wasserfahrzeuge der verschiedensten Art und Größe.

Vielleicht kann man es oben so gerade noch erkennen: Hier fährt ein Hund mit. Offensichtlich völlig freiwillig.

Diejenigen, die sich mal etwas gönnen möchten und auch über die nötigen Bootsführerlizenzen verfügen, können sich entsprechende Boote für eine Bootsfahrt auch ausleihen.

Da mir aber weder die Mittel, noch die Lizenz noch die Zeit zur Verfügung standen, blieb das ein schöner Tagtraum. Aber wahrscheinlich kann man so ein Boot ja auch mit Kapitän und Crew chartern, wenn man genug Leute zusammen hat.

Dafür ging es, wie schon angedeutet, abends nach Sachsenhausen. Dass der Frankfurter Flughafen nicht weit weg ist, kann man nicht ignorieren.

Stromsparen geht definitiv anders. Aber ich muss zugeben, dass die allgegenwärtige Beleuchtung ein ganz eigenes Ambiente schafft.

Der Rest ist ... Schweigen.


© Gregor Jonas 2022
www.gregor-jonas.de