Nachdem ich dann "schon" am 11.08.2009 wieder online war und ich im Übrigen keine weitere Antwort erhalten hatte, habe ich mich erneut an die Telekom gewandt. Diesmal u.a. auch mit Kopie an die Bundesnetzagentur:
AW: Komplettpakete - Beschwerde vom 26.07.2009; Ihr Zeichen: tco-299176411
Sehr geehrte Damen und Herren,
da ich, man muss schon sagen erwartungsgemäß, auf meine Beschwerde vom
26.07.2009 (noch) keine Antwort erhalten habe, möchte ich meinem nochmals
beigefügten Brief einige weitere Details hinzufügen.
Mir wurde am 31.07.2009 nachmittags der DSL-Anschluss des Voranbieters
abgeschaltet, also vor Vertragsende. Am
darauf folgenden Montag war die DSL-Verbindung wieder geschaltet, was anhand des
Routerprotokolls nachvollziehbar ist.
Da Ihre Firma ja offenbar nicht vorplanen kann, lagen mir zu diesem Zeitpunkt
noch keine Zugangsdaten vor. Diese erhielt ich dann Mittwochs, also nach "nur"
fünfeinhalb Tagen nach der Abschaltung. Leider währte meine Freude darüber nicht
lange, denn nach der Eingabe der Daten in meinen Router tat sich nichts.
Nach zwei Anrufen bei Ihrer "HOTLINE" und etwa 40 Minuten am Telefon teiltemir
eine Ihrer Mitarbeiterinnen mit, dass der Anschluss erst am 11.08.2009
freigeschaltet würde, so laute die entsprechende
Arbeitsanweisung. Dann rechnete sie mir vor, dass vom 31.07. - 11.08.2009
ja genau 6 Tage (nämlich Werktage) vergehen würden. Abgesehen davon, dass das
ganz offenkundiger Unsinn ist, war mir schriftlich eine "kurze Übergangszeit von
6 Tagen" versprochen worden, also ausdrücklich nicht Werktage! Und diese sechs
Tage sind an sich schon eine unnötige und unbegründbare Zeitspanne.
Seit heute läuft der Anschluss tatsächlich. Ich gestehe, das ich überrascht war
;-). Aber da ich gestern Abend noch versucht hatte, ohne Erfolg ins Internet zu
kommen, muss der Anschluss mitten in der Nacht freigeschaltet worden sein, da er
um 5:00 Uhr bereits lief. Zusammen mit den anderen Beobachtungen muss ich also
davon ausgehen, dass die Freischaltung lediglich zeitgesteuert automatisch
erfolgte, denn ein Zutun eines Techniker war ja nicht mehr erforderlich (wie
bereits erwähnt, wurde die tatsächliche physikalische Umschaltung ja bereits am
03.08.2009, also ganze 8 Tage vorher vollzogen.
Daraus muss also zwingend geschlossen werden,
dass ich diese acht Tage ohne jeden Grund darauf gewartet habe, dass ein von
Ihnen willkürlich gesetzter Timer abläuft! Das ist eine Unverschämtheit und, man
muss es wohl so krass ausdrücken, eine Verarschung Ihres Kunden!
Abgesehen davon, dass so etwas ein unglaublich schlechter Stil ist, dessen Grund
mir immer noch unklar ist, bezahle ich diese nicht zur Verfügung gestellte
Dienstleistung über einen Drittel des Monats, denn der Vertrag, den ich ebenso
wenig erhalten habe wie eine Belehrung nach Fernabsatzgesetz, begann am
01.07.2009.
Für diese Zeit verlange ich eine anteilige
Erstattung der monatlichen Kosten.
Im Übrigen erwarte ich von Ihnen eine schlüssige Erklärung, warum ich eine solch
lange Ausfallzeit überhaupt hinnehmen musste.
Mit freundlichen Grüßen
Gregor Jonas
Eine Kopie dieses Schreibens geht an die
Bundesnetzagentur mit der Bitte um Klärung, ob hier eine generell unzulässige
Firmenpolitik zu Lasten der Telekommunikationskunden vorliegt, die zu
beanstanden wäre.Zurück zur Startseite Telekom
(c) 2000-2009 Gregor Jonas
http://www.gregor-jonas.de