Mitte Oktober 2019

Seit einiger Zeit steht an der Dümpelhardt eine Herde Jungrinder, die Lulu sehr interessiert. Schließlich ist sie ja ein Hütehund. Die Rinder sind zutraulich. Auch wenn sie sich nicht streicheln lassen kommen sie doch immer bis an den Zaun, wenn wir dort spazieren gehen und laufen auch die gesamte Strecke mit. Wandern mit Kühen - sozusagen. Und Lulu läuft immer auf die Weide, Kuhfladen scheinen zu schmecken. Und die Kühe lassen sich dadurch nicht stören.

Immer mit der Nase bis an den Zaun, aber wehe, man streckt die Hand aus. Nur eine Kuh lässt sich anfassen, wenn auch nur kurz.

Lulu mitten drin.

Dann kommen sich Kuh und Lulu näher.

Beide sind interessiert, trauen dem Gegenüber aber nicht so ganz.

Also bleibt mal lieber erst mal ein wenig auf Abstand.


Dann aber schwindet das Misstrauen und die jeweilige Neugier obsiegt.

Lulu kann sich hier schon relativ entspannt geben, nur die Rute wedelt noch leicht nervös hin und her.

Dann kann man sich gegenseitig beschnuppern und beäugen.

Dann folgt noch ein Küsschen.

Zuhause zeigt dieses Abenteuer Wirkung. Lulu will nur noch zu Herrchen aufs Sofa. Noch ein müder Blick.

Dann fallen auch schon die Augen zu.

Und der kleine Hund schläft.
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